Frauen

Wir leben in einer Gesellschaft, die immer noch stark an den Lebensbildern von Männern, an ihren Erfahrungen, Wertmaßstäben und Verhaltensmustern ausgerichtet ist. Unser Anliegen ist es, das männlich dominierte Lebensbild zu verändern und aufzuzeigen, dass gerade durch die Sicht der Frauen auf unsere Familien, auf das Berufsleben, die Politik und unsere Gesellschaft das Lebensbild vielfältiger wird. Daher muss eine wirkungsvolle Frauenpolitik in allen Politikfeldern verankert sein, von der Wirtschafts- über die Bildungs- bis hin zur Familienpolitik. Eine Frauenpolitik die nur auf sich bezogen ist, kann auf die neuen Herausforderungen keine Antworten geben. Frauen tragen in ihrer politischen Arbeit wesentlich zu neuen Perspektiven, zu neuen Zugängen und zu einem vielfältigeren Themenbereich bei. Unsere Ansatz verfolgt das Ziel, eine Politik im Sinne der Partnerschaft, der Gleichberechtigung und der Familien zu forcieren.


            Kärntner Volkspartei setzt sich für mehr Chancengleichheit ein


Frauen übernehmen in unserer Gesellschaft vielfältige und unverzichtbare Aufgaben. Wir wollen sie in ihrer Lebensplanung bestmöglich unterstützen und bestehende Hürden abbauen. Sie sollen ihre Chancen je nach individuellen Interessen und Stärken wahrnehmen können. Daher liegt eines unserer zentralen frauenpolitischen Ziele darin, mehr Chancengleichheit zu schaffen und künftig zu sichern. Frauenpolitik muss mehr sein, als das Fordern nach Gendern und Quoten.

Das Pensionssplitting zwischen Partnern wäre ein sehr wichtiger Schritt, um die Nachteile von Frauen abzufedern, die sich länger um die Kindererziehung kümmern wollen. Damit kann auch verhindert werden, dass diese wertvolle Familien-Leistung für viele Frauen nicht in der Pensionsfalle endet. Pensionssplitting ist seit einigen Jahren auf freiwilliger Basis möglich. Dabei kann der erwerbstätige Partner innerhalb der ersten vier Jahre 50 Prozent seines Einkommens auf das Pensionskonto jenes Elternteils übertragen, das sich der Kindererziehung widmet. Aktuell wird diskutiert, das Pensionssplitting zwischen Partnern pro Kind für sieben Jahre zu ermöglichen. Um auf die notwendigen 15 Jahre für die Mindestpension zu kommen, soll es künftig auch möglich sein, die Kinderbetreuungszeit anrechnen zu lassen.

In der Diskussion über verschiedene Modelle flexibler Kinderbetreuung, sollte die Möglichkeit - dass Frauen auch zu Hause bleiben wollen - nicht vergessen werden. In der Auseinandersetzung mit "ausgelagerter Kinderbetreuung" sollte nicht übersehen werden, dass die Kindererziehung die Urstärke der Familie ist und einen enormen Wert in der Gesellschaft darstellt.  Wir sind für die Stärkung der Frauen in der Familie und im Beruf gleichermaßen. Frauen sind die maßgeblichen Player in vielen gesellschaftlichen Bereichen und sollten die bestmögliche Unterstützung für die Erreichung ihrer Ziele erhalten.


Unsere Top-Punkte für Frauen

  • Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz: Vor allem durch Einkommenstransparenz und Beseitigung von Diskriminierungen in Kollektivverträgen
  • Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf die Pension: Lückenschluss verbessert die eigenständige Alterssicherung von ab 1955 geborenen Frau
  • Pensionssplitting zwischen Partnern während der Zeit der Kindererziehung
  • Frauengesundheit: Stärkung der Gesundheit der Frauen durch Präventiv-Maßnahmen; Stärkung des Selbstbewusstseins junger Frauen; bewusstseinsbildende Maßnahmen für Frauen und Gesundheit
  • Verbessertes Karenzmanagement: Erleichterung des Wiedereinstiegs durch begleitende Maßnahmen




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