25.09.2017

Kinderbetreuung flächendeckend an Bedürfnissen der Eltern orientieren. Wahlfreiheit höchstes Gut. Nachmittagsbetreuung muss flexibel sein. Hände weg von Schließung der Kleinschulen

 "Kinder sind Zukunft. Kinder zu bekommen bedeutet auf Grund des Berufswunsches aber auch, zu wissen, dass die Betreuung funktioniert. Ein Punkt ist die flexiblere Nachmittagsbetreuung. Sie muss sich endlich an den Bedürfnissen der Eltern orientieren!", so der VP-Bildungssprecher Herbert Gaggl. Anlass sind die Berichte heute zu den sinkenden Schülerzahlen an Kärntens Ganztagsschulklassen. "Jede Maßnahme, die zur Verbesserung der Vereinbarkeit und Familie und Beruf beträgt, ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Eine flexible Nachmittagsbetreuung sowie das duale Ausbildungssystem sind der einzig richtige Weg. Eltern müssen die Wahlfreiheit und Entscheidungsfreiheit haben, wenn sie sich für Familie und Beruf entscheiden", so Gaggl, der für eine flexible Nachmittagsbetreuung im Kärntner Landtag bereits eine Petition eingebracht hat.


Verpflichtend sei der Nachmittagsunterricht jedoch dann einzuführen, wenn es um den Spracherwerb geht. „Hier haben wir enormen Handlungsbedarf und es muss eines klar sein: wer hier leben will, muss sich integrieren. Das geht nur über die Sprache“, weist Gaggl hin.


Weiters habe es von der Kärntner Volkspartei von Anfang an ein Klares Nein zur Schließung der Kleinschulen gegeben, die der Landesrechnungshof aufgrund der hohen Kosten jüngst empfohlen hat. "Es muss uns klar sein: ohne die Kärntner Schulen stirbt der ländliche Raum und jede Gemeinschaft. Eine moderne und zukunftsfitte Bildungsinfrastruktur muss besonders in den ländlichen Regionen gesichert werden. Manchmal steht der volkswirtschaftliche Gedanke vor einem betriebswirtschaftlichen", so Gaggl. Dass der Kärntner Landeshauptmann nun endlich die langjährigen Forderungen der Kärntner Volkspartei aufgreift und Maßnahmen gegen die Schließung der Kleinschulen in Kärnten setzen will, sei absolut begrüßenswert. „Diese geforderten Maßnahmen dürfen aber keine reinen Lippenbekenntnisse bleiben, sondern müssen umgehend umgesetzt werden. Bei der Bildung und unseren Schulen zu sparen, ist der falsche Weg. Einsparungen müssen in anderen Bereichen, im Bürokratieabbau und in der Strukturreform endlich umgesetzt werden. Bildung hingegen muss uns etwas wert sein", schließt Gaggl. (Schluss)








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