13.12.2017

Einsatz lohnt sich - Landtag wird Spekulationsverbotsgesetz beschließen

Langjährige Forderung der Kärntner Volkspartei wird Gesetz: Spekulationen mit Steuergeldern und riskante Finanzgeschäfte gehören künftig der Vergangenheit an.


"Die Einführung eines Spekulationsverbotsgesetzes ist eine langjährige Forderung der Kärntner Volkspartei und schützt Kärnten künftig vor der Zockerei mit Steuergeldern und auch vor riskanten Finanzgeschäften", so der VP-Finanzsprecher Markus Malle heute, der sich bei der morgigen Beschlussfassung dazu im Landtag von allen Parteien die Zustimmung erwartet. Dieser Beschluss ist im Sinne aller Kärntnerinnen und Kärntner und läutet eine neue Ära im Umgang mit Steuergeldern in Kärnten ein. "Spekulationen und riskante Finanzgeschäfte haben Kärnten beinahe an den Rand des finanziellen Ruins geführt. Durch das neue Spekulationsverbotsgesetz wird dem künftig ein Riegel vorgeschoben", so Malle.


Erfasst werden dabei Fremdfinanzierungen, Veranlagungen, Wertpapiere, Rohstoffe, Devisen und Unternehmensbeteiligungen. Darlehen und Kredite dürfen künftig nicht mehr zum Zweck der Veranlagung aufgenommen werden und nur mehr in Euro abgeschlossen werden. Einschränkungen gibt es auch bei Derivaten, die ohne Grundgeschäft nun nicht mehr möglich sind. Mit öffentlichen Geldern muss ein risikoaverser Umgang gepflegt werden. "Die Kultur des Zockens gehört damit endgültig der Vergangenheit an“, schließt Malle. (Schluss)








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