26.10.2018

VP-Benger und Hueter: „Fairness und Wertschätzung für die Kärntner Landwirte“

Die ÖVP-Landtagsabgeordneten fordern Kennzeichnung von Lebensmittel und stabile Budgets für die Landwirtschaft. Anträge sind eingebracht.

 

(Klagenfurt) – Kärntens Landwirte sorgen mit ihrer täglichen Arbeit für hochwertige Lebensmittel für die Bevölkerung. Deshalb gelte es ihnen, die verdiente Wertschätzung entgegenzubringen. Das mahnen die ÖVP-Landtagsabgeordneten Christian Benger und Ferdinand Hueter ein. 

Die Forderung untermauert die Volkspartei mit Anträgen in der gestrigen Landtagssitzung: So soll die Herkunft von Milch-, Fleisch und Eiprodukte in Küchen von öffentlichen Einrichtungen sichtbar gemacht werden. Außerdem fordert die ÖVP die Landesregierung auf, im Bund einzuwirken, dass das EU-Agrarbudget in der nächsten Förderperiode stabil bleibt.

Die ÖVP-Landtagsabgeordneten fordern die Landesregierung also auf, die Initiative „Gut zu wissen“ in öffentlichen Einrichtungen einzuführen und umzusetzen. Damit wäre die Herkunft der Lebensmittel in Küchen und Kantinen von etwa Krankenhäusern und Pflegeheimen ausgewiesen. „Die Menschen sollen klar wissen, woher die Produkte kommen, die serviert werden“, so Benger. So werde sichtbar, in welchen Einrichtungen lokale Wirtschaftskreisläufe unterstützt und gepflegt werden. „Die öffentliche Hand muss in seinem Einflussbereich als Vorbild vorangehen“, sagt Benger klar.

Die Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmittel schaffe nicht nur stärkeres Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe, sondern erfülle auch einen klaren Wunsch der Kärntner Bevölkerung. Benger: „Eine aktuelle Studie zeigt: Acht von zehn Kärntnern wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen.“

Die Kärntnerinnen und Kärntner legen Wert auf heimische Lebensmittel. Diese Wertschätzung muss auch die europäische Politik zeigen, fordert ÖVP-Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter. „Landwirte müssen von ihrer täglichen Arbeit auch leben können“, sagt er. Dafür ist auch die öffentliche Hand gefordert – bei der Beschaffung und bei den Förderungen.

Hueter: „Die finanziellen Mittel der EU sind eine existenzielle Einkommensquelle für unsere Bauern – sie macht zwischen 60 und 70 Prozent der bäuerlichen Einkommen aus.“ Als scheinbar selbstverständliche Gegenleistung erhalten die Bauern die intakte Kulturlandschaft in Kärnten. Deshalb müsse dafür gesorgt werden, dass diese Mittel auch in der nächsten Förderperiode ab 2021 zumindest gleich hoch bleiben. „Die Bundesregierung muss eine Kürzung der Mittel in Brüssel entschieden ablehnen“, fordert er. Die Landesregierung wird im Antrag aufgefordert, darauf hinzuwirken.





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