26.07.2016

Landesregierung legt Landtag Novelle zum Kärntner Kinderbetreuungsgesetz vor

Kärntner Volkspartei fordert seit jeher flexiblere Kinderbetreuung

"Jede Maßnahme, die zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beiträgt ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Denn Kinderbetreuung und Familien haben oberste Priorität in unserem Gefüge. Eine Änderung des Kinderbetreuungsgesetzes könnte künftig flexible Kinderbetreuungszeiten in Schulen und direkt am Arbeitsplatz ermöglichen", so VP-Familiensprecher Herbert Gaggl. Die Landesregierung habe in der heutigen in Regierungssitzung das Kärntner Kinderbetreuungsgesetz zur Änderung an den Landtag übergeben. Der Landtag habe jetzt die Möglichkeit, ein Mehr an Familienfreundlichkeit gesetzlich zu verankern. "Auch das Angebot für die Nachmittagsbetreuung muss ständig erweitert werden, weil sich die Arbeitswelt der Eltern massiv verändert hat. Wichtig ist aber, dass die Eltern die Wahlfreiheit haben. Es kann nicht sein, dass Eltern ihre Kinder nicht aus der Betreuungsstätte holen dürfen, weil Richtlinien eine Zeit vorgeben. Das ist vorgestrig! Am besten aufgehoben sind die Kinder immer noch bei ihren Eltern", so Gaggl.

 Weiters geändert werden solle auch der gesetzlich festgesetzte Betreuungsort. Bislang durften die Tagesmütter und -Tagesväter Kinder ausschließlich zuhause oder in der Schule betreuen. In der Steiermark sei bereits ein Modell umgesetzt, dass die Betreuung direkt am Arbeitsplatz durch Betriebs-Tagesmütter und -Tagesväter möglich macht. "Was für die Steiermark gelebte Praxis ist, muss auch in Kärnten möglich sein. Eltern, Kinder und Betriebe würden gleichermaßen von der Betreuung am Arbeitsplatz profitieren", erläutert Gaggl. Die Kärntner Volkspartei habe dazu einen entsprechenden Antrag im Kärntner Landtag eingebracht. Dieses neue Kinderbetreuungsmodell spare wertvolle Familienzeit für die Eltern und Kinder und ermögliche berufstätigen Eltern die Arbeitszeiten flexibler zu organisieren. Auch die familienfreundlichen Betriebe würden von motivierten Mitarbeitern und deren Leistung profitieren. "Was die klein- und mittelständischen Betriebe in Kärnten dazu brauchen, ist ein Anreizsystem, wie es in der Steiermark bereits vorhanden ist. Berufstätige Eltern sind täglich vielen Herausforderungen ausgesetzt und sollten sich nicht zwischen Familie und Beruf entscheiden müssen. Daher müssen wir jetzt die besten gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen, die die Vereinbarkeit unterstützen", so Gaggl.





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