20.07.2017

Freiheitliche und Grüne mutieren zu Totengräbern der Lebensmittelproduktion

FPÖ und Grüne wollen Landwirte zu Tode kontrollieren. Volkspartei stellt sich schützend vor die Landwirtschaft und Konsumenten.

 „Es ist typisch für die Kärntner FPÖ, dass sie ihren angeborenen Populismus am Rücken der Bauern auslebt. Und die Grünen wollen aktive Wirtschaft jeden Tag verhindern. Beide kriminalisieren mit ihrem Vorgehen heute 12.000 tierhaltende Betriebe kollektiv und fordern mehr Bürokratie, mehr Zettelwirtschaft und stehen für Anlassgesetzgebung bis den Bauern am Ende des Tages die Luft ausgeht“, fasst der Clubobmann der Kärntner Volkspartei, Ferdinand Hueter, das Verhalten der FPÖ und der Grünen im Landtag heute zusammen. Die Grünen wollen mittels Antrag die Kontrollen und die Bürokratie für die Bauern verschärfen. Die ÖVP hat diesem Antrag nicht zugestimmt.

Für Hueter ist es keinesfalls akzeptabel, dass durch den aktuellen Einzelfall in einem Schweinemastbetrieb die gesamte Landwirtschaft in Misskredit gezogen wird. „Offenbar ist es der FPÖ und den Grünen nicht bewusst, welchen tiefgreifenden Schaden sie anrichten.  Sie vernichten Einkommen. Oder ist es die Linie der Parteien, sich als Totengräber der bäuerlichen Familien und ihrer Produktion profilieren zu wollen?“, fragt sich Hueter.
 Wer die kleinstrukturierte Kärntner Landwirtschaft mit Massentierhaltung vergleicht hat keine Ahnung. Die Kärntner Betriebe haben im Schnitt 35 Schweine im Stall.

Selbstverständlich ist Fehlverhalten wie jenes in Unterkärnten vollständig aufzuarbeiten. „Keine Kontrollen der Welt können Missbrauch verhindern. Die Kärntner Volkspartei steht auf der Seite der Lebensmittelproduktion, der bäuerlichen Familien, die unter dem strengsten Tierschutzgesetz Europas täglich produzieren und arbeiten und entsprechend kontrolliert werden“, so Hueter.

Die freiheitliche Diskussion über die Geschäftseinteilung der Landesregierung sieht Hueter als einen politischen Notanker der FPÖ, weil sie mangels konstruktiver Kompetenz nur zusehen kann, wie der Agrarreferent Maßnahmen im Sinne der Tierhalter setzt. Zumal die Veterinärabteilung bereits dem Gesundheitsreferat zugeordnet ist und dort das Budget von 3,2 auf 2,3 Mio. Euro reduziert wurde. 





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