11.03.2016

Neben Kaserne in Bleiburg muss auch der Heeres-Hubschrauber im Land bleiben 

Türen für Gespräche mit BM Doskozil stehen offen

"Das Umdenken des neuen Verteidigungsministers Doskozil beim Bundesheer-Ressourcenplan gibt Hoffnung, dass Kärnten auch den militärischen Hubschrauberstützpunkt zurückbekommt“, zeigt sich VP-Clubobmann Ferdinand Hueter im Sinne der Initiative "Heimat sichern" kämpferisch. Bekanntlich hat Ex-Verteidigungsminister Klug mit Ende 2015 den Hubschrauber trotz Widerstandes des Landes abgezogen. Zweimal hat der Kärntner Landtag damals einstimmig den Erhalt des Stützpunktes gefordert. Auf dringlichen Antrag der Kärntner Volkspartei haben sich alle Fraktionen in der gestrigen Sitzung zum wiederholten Male für die Stationierung eines Heeres-Hubschraubers in Kärnten ausgesprochen. „Mir ist dieses Thema ein besonderes Anliegen: Kärnten braucht den Hubschrauber!“, begründet VP-Hueter die Dringlichkeit im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen beim Österreichischen Bundesheer.

Seit dem Abzug befindet sich der Mehrzweckhubschrauber Alouette III in Aigen im Ennstal. Die Alouette III ist wegen ihrer Größe und Beschaffenheit unverzichtbar bei lebensrettenden Bergungs- und Suchaktionen. Im Vorjahr haben großflächige Brände in Göriach (Oberdrauburg) gezeigt, wie wichtig eine permanent vorhandene Flugunterstützung ist. Für Hueter habe die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner oberste Priorität: „Besonders bei Katastrophenfällen in ländlichen Regionen kann schnelles Handeln Gefahren für die Bevölkerung reduzieren. Rasche Einsatzbereitschaft ist aber nur möglich, wenn auch die fliegerische und personelle Infrastruktur zeit- und ortsnah verfügbar ist“, verdeutlicht Hueter. Der Kärntner Landtag hat die Landesregierung und den neuen Verteidigungsminister nun nochmals aufgefordert, den Hubschrauberstützpunkt wieder zu aktivieren. „Die Türen für Gespräche stehen offen“, richtet VP-Hueter einen konsensualen Appell in Richtung Verteidigungsministerium.





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