20.10.2016

Beschluss für Kärntens Bäuerinnen und Bauern im Landwirtschaftsausschuss

Landesregierung muss Verpflichtung umsetzen.

Der Landwirtschaftsausschuss befasste sich in seiner heutigen Sitzung auf VP-Initiative mit dem für die Landwirtschaft geforderten Konjunkturpaket. Initiator dieser Forderung war bekanntlich Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler. Wo ein Wille, dort ein Weg. Mit dem heutigen Beschluss im Ausschuss kommt das Konjunkturpaket auf den Weg zur Umsetzung“, berichtet der Ausschussvorsitzende, VP-LAbg. Franz Wieser. In der kommenden Sitzung am 27.10.2016 wird der mit Budgethoheit ausgestattete Kärntner Landtag die Landesregierung als Vollzugsorgan auffordern, in Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtung folgende Maßnahmen zu treffen:
1. das Budget für Förder-, Beratungs- und Bildungsmaßnahmen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft langfristig zu sichern,
2. die vom Land Kärnten bereitzustellenden Mittel zum Ausbau und Erhalt des ländlichen Wegenetzes zu erhöhen,
3. den Einsatz und die Verwendung heimischer Lebensmittel in allen öffentlichen Einrichtungen verstärkt zu forcieren, sowie
4. in den einschlägigen landesgesetzlichen Bestimmungen gezielte Maßnahmen zu setzen, die den Einsatz und die Verwendung des heimischen Rohstoffes Holz verstärkt ermöglichen (Beispiele:
Wohnbauförderung, Bauordnung)

Das Agrarbudget 2016 belaufe sich auf rund 44,1 Mio. Euro. Im kommenden Jahr wird es um rund 2,3 Mio. auf 46,4 Mio. Euro erhöht. Im Vergleich zum Gesamtbudget des Landes sind das jedoch nur 2%. „Es braucht Kontinuität, Planbarkeit und Berechenbarkeit. Das Agrarbudget muss das abbilden“, erläutert Wieser und ergänzt: „der Agrarsektor hat in den letzten Jahren seinen Beitrag zur Budgetkonsolidierung geleistet. Andere Bereiche hingegen sind bis heute säumig!“.

Kärntens Bäuerinnen und Bauern sorgen durch Investitionen von jährlich rund 180 Mio. Euro auch für bedeutende Wertschöpfung. "Wir wissen, dass diese Summen direkt in die umliegende, regionale Wirtschaft fließen. Dieses Engagement zu Investitionen sichert Arbeitsplätze und stärkt die Kaufkraft vor Ort", schildert Wieser. Mit den bäuerlichen Betrieben habe Kärnten eine regionale und unabhängige Lebensmittelversorgung. Sie pflegen mit ihrer Bewirtschaftung auch tagtäglich die wunderschönen Kulturlandschaften, die für die Menschen und auch für den Tourismus unverzichtbar sind.





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