07.03.2017

VP-Gaggl/VP-Malle zur Zentralraumkonferenz: Kärntner Einigkeit gegenüber der ÖBB


Koralmbahn bringt neue Herausforderungen und auch Chancen. Kärntner Volkspartei pocht auf Geschlossenheit im Land.


"Bereits im Jahr 2013 haben wir als Volkspartei zu einer Wörthersee-Konferenz eingeladen. Dort wurden die wesentlichsten Erfordernisse rund um die Detailplanung der Wörtherseebahntrasse thematisiert. „Es gibt aus unserer Sicht zwei konkrete Ansätze für die Umsetzung: einerseits kurz- und mittelfristige (Lärmschutz-)Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke, andererseits ist parallel die neue Trassenführung W2 zu realisieren“, ergreift VP-Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Herbert Gaggl anlässlich der für morgen anberaumten Zentralraumkonferenz wiederholt das Wort. Bekanntlich soll im Jahr 2023 die Koralmbahn fertiggestellt sein. Dadurch ergeben sich für das gesamte Bundesland Kärnten, im Speziellen für den Zentralraum, sowie für die Gemeinden entlang des Wörtherseeraumes Veränderungen und auch neue Chancen.


"Es ist höchst an der Zeit, dass man sich im Land Kärnten über die Zukunft der Bahnstrecke einig wird und dadurch gegenüber der ÖBB eine klare Position und Linie verfolgen kann. Kärnten braucht ein gemeinsames Auftreten!“, pocht Gaggl auf Geschlossenheit über sämtliche Parteigrenzen hinweg. Eine Hochleistungsbahn mitten durch den Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum Wörthersee ohne Lärmschutzmaßnahmen dürfe es laut Gaggl auf keinen Fall geben.


"Es geht um Taten: Für den Wirtschaftsstandort Kärnten ist die Anbindung an die Baltisch-Adriatische-Achse von großer Bedeutung. Das stärkt die Attraktivität des Standortes, sichert Investitionen und schafft Arbeitsplätze", so VP-Wirtschaftssprecher LAbg. Markus Malle. Ohne Schutz der Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecke darf es zu keiner Ausweitung des Güterverkehrs kommen. „Denn auch die Lebensqualität ist maßgeblich für einen Wirtschaftsstandort, zumal der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen Kärntens ist“, erläutert Malle. Gerade weil die Baltisch-Adriatische Achse wichtig für den Wirtschaftsstandort Kärnten, Österreich und Europa ist, brauche es die geforderte Einigkeit für die Detailplanung. „Ich bin grundsätzlich guter Dinge, dass Landeshauptmann Peter Kaiser und Bundeskanzler Christian Kern diese Geschlossenheit teilen und sich vehement für die Kärntner Interessen einsetzen werden“, wird VP-Malle beide an ihren Ergebnissen bei ÖBB-Chef Andreas Matthä messen. Neben Infrastrukturminister Jörg Leichtfried liegt auch für Rolf Holub als zuständiger Referent in der Landesregierung die Messlatte entsprechend hoch. „Es muss auch zugleich gelingen, dass sich Klagenfurt und Villach dem gemeinsamen Kärntner Weg anschließen“, so Malle abschließend. 





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