27.10.2016

Schulautonomie hin oder her

Das Kreuz in Klassenzimmern ist nicht verhandelbar!

"Dass die Schulen in Zukunft mehr Autonomie erhalten, um die Ausbildung unserer Kinder zu verbessern, ist unbestritten. Aber das Kreuz in den Klassenzimmern ist keine Frage dieser Autonomie, das Kreuz als Ausdruck des christlichen Glaubens, als Ausdruck einer Lebenseinstellung, ist nicht verhandelbar“, stellt heute Kärntens VP-Chef Christian Benger klar. Grund ist die Forderung von Bildungsministerin Hammerschmid, dass auch die Entscheidung, ob ein Kreuz in der Klasse hängt, dem jeweiligen Schulstandort überlassen bleibt.
„Die christlichen Werte hochzuhalten, sie zu leben und erlebbar zu machen, gehört zur Ausbildung. Deshalb wurde das Kreuz in Schulen als Symbol für unseren Glauben auch im Religionsunterrichtsgesetz festgeschrieben“, weist Benger hin.

Dass künftig die einzelnen Schulstandorte autonom darüber entschieden sollen, ob Kreuze ins Klassenzimmer gehören oder nicht, widerspreche damit den geltenden Gesetzen.

Die Kärntner Volkspartei habe sich schon einmal im Landtag, im Jahr 2010, klar für den Verbleib der Kreuze in den Klassenzimmern ausgesprochen und diese Forderung mittels beschlossenen Antrag erhärtet. "Das Kreuz ist nicht nur christliches Symbol, es ist auch ein Fundament der europäischen Kultur und gehört als solches in die Klassenzimmer", verstärkt VP-Cubobmann Hueter die Position der Kärntner Volkspartei.

Das Religionsunterrichtsgesetz besagt, dass in allen öffentlichen Einrichtungen und denen mit Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten Schulen vom Erhalter Kreuze anzubringen sind, wenn die Mehrzahl der SchülerInnen einem christlichen Glaubensbekenntnis angehören.

"Das ist in Kärnten definitiv der Fall. Hier geht es aber nicht nur darum, dem Gesetz genüge zu tun. Hier geht es auch darum, den Mut zur eigenen Religion zu zeigen, seine Herkunft zu kennen und für die Werte in der Gesellschaft einzugestehen", so Hueter.





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