29.09.2015

Anreize für die Schaffung von Eigentum und nachhaltig leistbares Wohnen kann nicht mit der Anhebung von Beihilfen alleine geschaffen werden

"Kärnten ist in Sachen Wohnbau seit Langem auf dem Irrweg, denn die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen treiben nicht nur die Mieten und die Betriebskosten in Höhe; auch der Wohnbau wird verteuert und nimmt damit der Bevölkerung die Basis zur Schaffung von Eigentum.", betont VP-LAbg. Herbert Gaggl. Da bei Inanspruchnahme der Wohnbauförderung mittlerweile teurer gebaut werden müsse als ohne, suchen 80% der Häuselbauer gar nicht mehr um Wohnbauförderung an. Lediglich die Wohnbeihilfen zu erhöhen sei aber auch keine nachhaltige Lösung, denn "wenn wir in Kärnten Wohnen langfristig leistbar machen wollen, müssen wir den Wohnungsbau durch gemeinnützige Bauträger forcieren. Damit packen wir das Übel an der Wurzel", verstärkt Gaggl die Position der Kärntner Volkspartei, dass vor allem der gesteigerte Wohnbau ein wichtiger Impuls für die Bauwirtschaft sei. "Seitdem in Kärnten die Wohnbauförderung reduziert und die Auflagen verzehnfacht wurden, ist selbstverständlich auch die Attraktivität des geförderten Wohnbaus gesunken. Das hat klarerweise auch die negativen Zahlen in der Bauwirtschaft mitverursacht. 40% der Beschäftigten im Bauwesen entfallen wiederum auf den Wohnbau", weist Gaggl hin. Soziale Erhöhungen alleine seien daher keine nachhaltige Lösung. Weiters seien in der derzeitigen Wohnbauförderung mehr Auflagen und Vorgaben enthalten, als in der Kärntner Bauordnung. "Wir haben viel zu viel Bürokratie und zu wenig Nutzen für den, der Eigentum schaffen will. Kärnten braucht daher dringend eine moderne, bürgerfreundliche Wohnbauförderung!", meint Gaggl abschließend.





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