02.03.2017


Ausbau Litzlhof: 

Team Stronach hat nichts verhindert. Rechnungshof-Prüfung verteuert Ausbau des agrarischen Kompetenzzentrums Litzlhof.

Als „eigenartig“ bezeichnet heute VP-Landtagsabgeordnete Karin Schabus die Vorgangsweise des Landesrechnungshofes bezüglich des Ausbaues der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof, der notwendig wurde, weil die Landwirtschaftliche Fachschule Drauhofen geschlossen wird. Der Rechnungshof kritisiert heute, dass die SchülerInnen von Drauhofen nicht nach Klagenfurt oder Althofen in die Schulen gehen. „Es sind alle Beschlüsse nach der Rechnungshof-Prüfung gefasst worden, die Kritik kommt etwas spät, obwohl der Rechnungshof selbstverständlich eingebunden war“, weist Schabus hin. Außerdem wären dann auch an diesen Standorten Investitionen auf Grund der Schülerzahlen und der Internate nötig. "Es wäre eigentlich die Aufgabe des Rechnungshofes, kostenschonende Empfehlungen abzugeben. Im Falle des Ausbaues der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof wurde der Bau durch den Rechnungshof aber für das Land teurer", so Schabus. Auch dies sei ein Novum, aber es wurden sämtliche Empfehlungen des Rechnungshofes eingearbeitet und berücksichtigt, bevor der Beschluss in der Regierung gefallen ist.


Als haltlose Unterstellung sieht Schabus jedoch die Mitteilung des Team Stronach "der Kontrollausschuss konnte katastrophalen Fehlbau verhindern". "Das ist ein Witz, das Team Stronach konnte gar nichts verhindern. Der Rechnungshof empfiehlt Maßnahmen bei jedem Großbauvorhaben und diese sind einzuarbeiten. Die Finanzierung und der Baustart bezüglich Litzlhof wurden bereits in der Sitzung der Kärntner Landesregierung vom 07.02.2017 fixiert. Dass heute etwas im Kontrollausschuss verhindert worden sei, strotzt vor Unwahrheit", kritisiert Schabus. Zumal der Beschluss einstimmig war.


Auch die vom Team Stronach geforderte Reform in der Landesverwaltung sei keine wirkliche. „Jetzt arbeiten vier Sachbearbeiterinnen in der Agrarabteilung für alle Landwirtschaftlichen Fachschulen. Sie sind zuständig für Abrechnungen, teilen Internatsplätze zu uvm.. Diese vier Mitarbeiterinnen würden in die Bildungsabteilung versetzt – wo ist da die Einsparung, wo ist da die Reform?“, hinterfragt Schabus. Oder es würde vier neue Stellen in der Bildungsabteilung geben. Das wäre dann aber eine Verteuerung und keine Reform. Für die Schulgebäude sei weiters LHSTv. Schaunig zuständig und für die Lehrer und die Stellenpläne der Bildungsreferent des Landes. „Das Team Stronach hat offensichtlich zu wenig Wissen“, stellt Schabus fest. (Schluss)





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