12.05.2017

Mehr biologische und regionale Lebensmittel in Kärntner Großküchen!


Best-Bieter-Prinzip in öffentlichen Einrichtungen verstärkt umsetzen, Speisepläne umstellen und mehr biologische Produkte verwenden. Win-Win-Situation durch mehr Bio in Großküchen


"Ob Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen oder Kindergärten: alle öffentlichen Einrichtungen des Landes Kärnten, die mit Landesmitteln finanziert werden, können und sollen durch das Best-Bieter-Prinzip biologische und regionale Lebensmittel auf ihre Speisepläne setzen. Die ÖVP Kärnten hat in der Regierung und im Landtag die Weichen für die Beschaffung von biologischen Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen gestellt. Jetzt geht es um die Umsetzung in den Kärntner Großküchen, nämlich darum,  unsere biologischen und gesunden Lebensmittel auch auf den Speiseplan zu setzen", so VP-LAbg. Karin Schabus heute beim Congress „regional, biologisch, gesund und gut“ in Pörtschach, wo viele Bio-Produzenten mit Vertretern von Großküchen zusammentreffen. Regionalität sei ein klares Bekenntnis zu den bäuerlichen Familien und der heimischen produzierenden Landwirtschaft in Kärnten. Mit dem Best-Bieter-Prinzip soll der Anteil an biologischen Lebensmitteln in Kärntner Großküchen erhöht werden.


In Kärnten werden bereits heute 21 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche biologisch bewirtschaftet, gleichzeitig wird aber nur ein verschwindend geringer Anteil an biologisch produzierten Lebensmitteln in Großküchen bzw. öffentlichen Einrichtungen verwendet. "Es ist Zeit für Kärnten aufzuholen, denn in Wien wird bereits in 50 Prozent der Kindergärten biologisch gekocht", erläutert Schabus. Es gehe darum, den Mehrwert von biologischen Lebensmitteln zu erkennen. In der Umsetzung gelinge dies durch die Erstellung eines intelligenten Speiseplans, in dem auch neue Rezepte berücksichtigt werden dürfen. „Wichtig ist auch zu erkennen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass hinter jedem Bio-Produkt aus Kärnten ein Kärntner Gesicht, eine Kärntner Geschichte und eine Kärntner bäuerliche Familie steht, die mit viel Herzblut und Einsatz hochwertige Produkte herstellt.


Mit der Verwendung biologischer und regionaler Lebensmittel werden klar die Familienbetriebe im landwirtschaftlichen Bereich abgesichert, die flächendeckende Kulturlandschaft garantiert und gleichzeitig bieten die Großküchen beste heimische Qualität an. "Ein Win-Win-Situation auf allen Ebenen und für alle Beteiligten. Der Best-Bieter ist immer noch der regionale Anbieter, denn in Österreich gibt es sehr strenge Auflagen und Gesetze in der Lebensmittelproduktion, die ein sehr hohes Niveau sichern und darüber hinaus garantiert gentechnikfrei sind. Die Verwendung regionaler Lebensmittel sichert außerdem kurze Transportwege und schont damit die Umwelt. Wenn im Speiseplan beispielsweise ein fleischloser Tag festgelegt wird, kann man gleichzeitig kostenschonend und gesund essen", schließt Schabus. 





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