15.06.2015

Zuständiger Landesrat für Verkehr und Infrastruktur soll mit Industrie in Verhandlungen treten und den Schwerverkehr auf Schiene bringen

"Die Sperre der Seeberg Bundesstraße zwischen Brückl und Mitterbrixen hat gezeigt, wie massiv die Verkehrsbelastung für die Anrainer in den Bezirken St. Veit/Glan, Klagenfurt und Völkermarkt tatsächlich ist. Niemanden in den betroffenen Ortschaften sind 250 LKWs pro Tag zusätzlich zumutbar", so LAbg. Franz Wieser im heutigen Landtag. Der Landesrat und die Bezirkshauptmannschaften sind aufgefordert das Verkehrssicherheits - und Lärmkonzept zu erarbeiten.

"Einige Vorhaben wurden schon umgesetzt. Nach Aufhebung der Sperre dürfen wir aber nicht auf die Anrainer vergessen. Der Verkehr und der Lärmpegel müssen konsequent und aktiv reduziert werden", fordert Wieser.
Betroffen sind neben der B 82 - Seeberg Bundesstraße, der B 92 Görtschitztalstraße und der L 87 St. Michaeler Straße, die L 86 Ottmanacher Straße bzw. die L86a Treffeldorfer Straße.

Wo vorhanden, sollen die LKWs auf die bestehende Bahninfrastruktur umgeleitet und die Möglichkeit - Güter mit der Bahn zu transporieren - stärker genutzt werden. "Der zuständige Landesrat für Verkehr und Infrastruktur soll mit der Industrie in den betreffenden Gebieten verhandeln. Hier gibt es die vorhandene Infrastruktur, einen Teil des Verkehrs auf die Schiene zu verlegen", so Wieser.





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