18.05.2016

Finanzierungsmodell schont Ressourcen und fördert Ausbau von Photovoltaik-Anlagen 

Net-Metering-Modell für Haushalte, Unternehmen und für ein sauberes Land

„Ein neues Modell zur Rückvergütung von überschüssigem Ökostrom aus Photovoltaik-Anlagen soll künftig auch für kleine Haushalte möglich werden. Das schont Ressourcen und gibt Anreize, den Ausbau erneuerbarer Energie zu fördern. Außerdem ist es eine positive Reaktion auf die Klima-Konferenz in Paris und ein Ansporn für alle anderen südlichen Ländern Europas, verstärkt Photovoltaik-Anlagen einzusetzen", so der VP-Energiesprecher Franz Wieser heute. Die Kärntner Volkspartei habe ihre Ziele in der Klima-und Umweltpolitik im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt (NEU) klar gemacht und fordert ein solches Verrechnungsmodell (Net-Metering) mit Nachdruck ein. "Das Net-Metering-Modell ist zu begrüßen, denn es ist doppelt effizient: Erstens ermöglicht es die Gegenverrechnung des Ökostroms durch den Strombezug von heimischen Energielieferanten mittels des Doppeltarifzählers. Zweitens wird der Überschuss des Ökostroms, der vom Haushalt nicht verbraucht wird, bei der nächsten Abrechnungsperiode übertragen. Das ist sauber und kostenschonend und rentiert sich bei den kleineren Photovoltaik-Anlagen", erläutert Wieser.

Das Net-Metering-Modell sei auch deshalb wesentlich, da mit der steigenden Elektromobilität auch mit einem erhöhten Strombedarf zu rechnen sei. Das Land Kärnten solle schon heute stärker auf Alternativenergie umsteigen. "Die Argumente für saubere Energiegewinnung liegen auf der Hand und Kärnten hat als südlichstes Bundesland Österreichs die besten Voraussetzungen, Ökostrom klimafreundlich zu erzeugen. "Maßnahmen wie Net-Metering schonen künftig die Stromkosten für alle Haushalte und Unternehmen und sichern gleichzeitig, dass die Umwelt des Landes Kärnten sauber bleibt. Außerdem ist eine gesteigerte Installierung von Photovoltaik-Anlagen ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für heimische Betriebe wie Elektriker, Installateure, Dachdecker oder Spengler. Im morgigen Ausschuss erwarte ich mir eine positive Übereinstimmung aller Parteien", so Wieser abschließend.





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