02.07.2018

AUVA: SPÖ und ÖVP berufen Sonderlandtag ein

Seiser, Malle: Sonderlandtag zur Kooperation UKH und Klinikum Klagenfurt. Patienten dürfen nicht zum politischen Spielball werden.

(Klagenfurt/OTS) - Ein unmissverständliches Bekenntnis aller im Kärntner Landtag vertretenen Parteien zur Kooperation des UKH Klagenfurt mit dem Klinikum Klagenfurt erwarten sich SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser und ÖVP-Clubobmann Markus Malle im Rahmen des Sonderlandtags am Freitag, 6. Juli 2018.

„Die Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner droht zum Spielball zu werden, wenn die Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein plötzlich überlegt, der Kooperation zwischen UKH Klagenfurt und dem Klinikum Klagenfurt ihre Zustimmung zu entziehen. Dieses völlig willkürliche Verzögern eines bereits auf Schiene gebrachten Projektes ist gesundheitspolitisch grob fahrlässig und entbehrt jeder sachlichen Grundlage“, so Seiser und Malle unisono, die auf die Bedeutung des für Freitag, 6. Juli 2018, anberaumten Sonderlandtages hinweisen: „Hier braucht es ein ge- und entschlossenes Auftreten des gesamten Kärntner Landtages um unmissverständlich zu kommunizieren: Kärnten will dieses Projekt zum Wohle der Menschen schnellstmöglich realisieren. Und wir lassen es nicht zu, dass solche zentralen Entwicklungen aus parteipolitischem Taktieren verzögert werden.“

Die intensiven Planungsarbeiten haben die Vorteile dieses Projektes für die Patientinnen und Patienten klar zur Geltung gebracht: Den Kärntnerinnen und Kärntnern würden bei einer Etablierung des UKH am Gelände des Klinikum Klagenfurt nicht nur die Versorgung durch die Spezialisten des UKH zur Verfügung stehen, sondern sie könnten auch vor Ort direkt auf die komplette medizinische Infrastruktur des Klinikums zugreifen.
„Ein Musterbeispiel dafür, wie man Synergien schafft und Doppelgleisigkeiten beseitigt. Zwei Millionen Euro könnten so jährlich eingespart werden, ohne dass es zu einem Qualitätsverlust für Patienten oder Mitarbeiter kommt“, betont Malle.

„Der Sonderlandtag ist das richtige Signal, um die zentrale Bedeutung dieses Projektes für alle Patientinnen und Patienten zu untermauern“, verdeutlicht Seiser, der mit einem einstimmigen Beschluss aller Parteien rechnet. „Damit werden wir den Forderungen an die Gesundheitsministerin entsprechenden Nachdruck verleihen. Das ist ein Anliegen, dem sich keine Partei, die für die Menschen in Kärnten zu arbeiten gewillt ist, verweigern kann“, schließt Seiser.





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