06.06.2018

VP-Malle „Deutliche Budgetaufstockung für Straßenbau-Offensive“

Straßen sind Visitenkarte des Landes: 7,7 Millionen Euro werden 2018 zusätzlich verbaut.

In Kärnten gibt es einen massiven Aufholbedarf bei der Sanierung der Landesstraßen. Heuer ist das Land daher mit einer großen Offensive in die Bausaison gestartet.

„In den Budgetverhandlungen ist es uns gelungen, das Straßenbaubudget deutlich zu erhöhen. Im Vergleich zu den im Budgetprogramm 2014-2018 geplanten 17 Millionen Euro, investieren wir heuer zusätzliche 7,7 Millionen Euro“, zeigt sich VP-Clubobmann Markus Malle in der heutigen Landtagssitzung erfreut.

Mehr Geld für die Sanierung der Kärntner Landesstraßen heißt auch eine deutliche Investition in die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung, so Malle weiter. Mit der Bündelung aller Straßen- und Wegbaukompetenzen in einem Referat, werde die Verwaltung effizienter und Projekte können rascher abgewickelt werden. Dass dieser Schritt auch von der Opposition heute als richtig angesprochen wurde, erfreut umso mehr.“

Auch der Ländliche Raum werde mit der Straßenbauoffensive gefördert, denn Straßen sind zentrale Lebensadern in Kärnten und die Visitenkarte eines Landes – im wirtschaftlichen und touristischen Sinne.

Mit der Förderung des ländlichen Wegenetzes, wofür das Budget heuer von 8 auf 8,8 Millionen Euro erhöht wird, soll weiters Chancengleichheit für die Anbindung an und die Nutzung von Infrastruktureinrichtungen im ganzen Land hergestellt werden.

Die starke Bautätigkeit im Straßenbau löst auch positive Beschäftigungseffekte aus. „Das sind enorm wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft, die Arbeitsplätze sichern“, so Malle.

Auf die Angriffe seitens der FPÖ, wonach die Erhöhung des Straßenbaubudgets zu gering ausfalle, kontert Labg. Ferdinand Hueter: „Seit Jahren werden rund 10 Millionen Euro jährlich an Kreditraten für vergangene Bauprojekte von übereifrigen FPÖ-Straßenbaureferenten aufgewendet. Auf Pump und zu Lasten der nächsten Generation zu bauen kann jeder. Dass genau jene das heurige Straßenbaubudget kritisieren, das im Gegensatz dazu ohne Vorgriff auf zukünftige Budgets ordentlich aufgestellt ist, macht diesen Angriff leicht durchschaubar“, so Hueter weiter.

Auch die Kritik von Seiten des Team Kärntens weist Hueter zurück: „Ich wünsche mir, dass der ehemalige Straßenbaureferent Köfer die Detailplanung sowie die Verhandlungen mit den Grundbesitzern, mit dem Bund sowie den Behörden zur B100 durchgeführt hätte. Jetzt haben wir eine Situation die grob fahrlässig ist. Der jetzige Straßenbaureferent LR Martin Gruber hat dieses wichtige Oberkärntner Anliegen (B100) binnen kürzester Zeit aufgegriffen und die Planung beauftragt.“





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