07.04.2016

Breitbandnetze sind Rückgrat des Wirtschafts- und Arbeitsraumes Kärnten

Land Kärnten besetzt im Bundesländervergleich letzten Platz

"Ultraschnelle Breitbandnetze sind Basis-Infrastruktur einer modernen Informationsgesellschaft und entscheidende Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Ohne uneingeschränkten Zugang zu Breitband-Internet ist Kärntens regionale Wirtschaft einem massiven Wettbewerbs- und Standortnachteil ausgesetzt. Leider steht Kärnten beim Breitbandausbau im Bundesländervergleich am letzten Platz", so VP-Wirtschaftssprecher Markus Malle heute im Kärntner Landtag.

Um den ländlichen Raum flächendeckend mit Breitband-Technologie zu versorgen und die digitale Kluft zwischen Stadt und Land zu schließen, stellt das Bundesministerium für Technologie seit Jahren Förderungen unterschiedlichster Art den Ländern zur Verfügung. "Obwohl es Fördergelder gibt und eine eigene Arbeitsgruppe für Kärnten einen Masterplan entwickelt hat, wurde bislang wieder nur Papier für die Schublade produziert. Von Umsetzung ist hier keine Rede, vor allem nicht im nötigen Ausmaß", erläutert Malle. Mehr Einbindung und Kooperationen mit den heimischen Anbietern seien beim Breitbandausbau zu ermöglichen. "Außerdem muss es auch in Kärnten zur Schaffung eines eigenen Backbone kommen", fordert Malle.

Dies zeige sich besonders am Beispiel der Leerverrohrung für Glasfasertechnologie: "Tirol hat 22 Projekte umgesetzt, Niederösterreich elf und Kärnten ein einziges. Da stellt sich die Frage, mit welchem Ernst das Land die Rahmenbedingungen hergestellt und den Ausbau mit Breitband vorangetrieben hat", so Malle. Niederösterreich habe den Breitband-Ausbau selbst in die Hand genommen und ihn nicht nur den Gemeinden überlassen und zählt 300 Gemeinden zu den Projektteilnehmern.

 "Kärnten stehen heuer 300 Millionen Euro für die Breitband-Initiative zur Verfügung. Papiere, Lippenbekenntnisse, Absichtserklärungen sind zu wenig. Unsere Wirtschaft lebt von Umsetzung, die ich ganz klar einfordere. Denn die flächendeckende Breitband-Infrastruktur steigert die Lebensqualität der Menschen, sie gehört zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort und ist Voraussetzung für junge Unternehmer und Gründer", so Malle abschließend.





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