21.07.2015

Kärntner Landtag hat sich mehrfach gegen Atomenergie ausgesprochen

Handeln der Verantwortlichen gefordert

"Der Kärntner Landtag hat sich bereits mehrfach zur atomfreien Energiepolitik bekannt. Mittels Dringlichkeitsantrag vom November 2013 wurde zuletzt sogar die sofortige Abschaltung des AKW´s Krsko gefordert!", erinnert heute der Energiesprecher der Kärntner Volkspartei, LAbg. Franz Wieser, nach Bekanntwerden der Laufzeitverlängerung. Kärnten als betroffenes Nachbarland müsse seine Interessen wahrnehmen und auch selbst als positives Beispiel vorangehen: "Die Nutzung alternativer Energieformen im eigenen Land muss dazu endlich voranschreiten. Das kann nur erfolgen, wenn eingereichte Projekte zur Umsetzung gelangen.", so Wieser.

Wenn Slowenien und Kroatien nunmehr eine Laufzeitverlängerung besiegeln, stellt sich die berechtigte Frage: "Wie wurden die Interesse Kärntens zu diesem Thema in Slowenien und Kroatien vertreten? Die Verantwortlichen in der Landesregierung sind dazu angehalten, im Sinne der Bevölkerung Beschlusslagen des Kärntner Landtages umzusetzen. Sowohl in Hinblick auf den Energiemasterplan, als auch bei der grenzüberschreitenden Interessenspolitik!" mahnt LAbg. Franz Wieser in Anbetracht dieser heutigen Hiobsbotschaft. Die Kärntner Volkspartei bleibt bei Ihrer Position: Nein zur Atomenergie - Ja zu Alternativenergien.





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