09.05.2018

Wer die Geschichte nicht ehrt, ist die Zukunft nicht wert!

Gedenkfeiern dienen der Erinnerung und der Würdigung unserer Vorfahren. Hass und Rassismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft

"Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen. Denn die Geschichte unseres Landes bildet das Selbstverständnis unserer Gesellschaft und jedes Einzelnen. Gedenkfeiern sind nur sinnvoll, wenn wir aus der Geschichte lernen. Sie sind aber mit Sicherheit kein Schauplatz für Antisemitismus, Hass, Intoleranz und Extremismus jedweder Form", so der VP-Clubobmann Markus Malle heute in der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages. 

Um Geschichte niemals zu vergessen und um die Vorfahren für ihre Leistungen zu würdigen, dafür sei eine gelebte Gedenkkultur essentiell. "Gedenkfeiern gehören allen Kärntnerinnen und Kärntnern gleichermaßen. Sie alle haben das Recht an Gedenkfeiern teilzuhaben und aktiv daran teilzunehmen. Das gilt auch für die 100-Jahr-Feier der Kärntner Volksabstimmung, die erneut wider besseren Wissens als politischer Spielball missbraucht wird", so Malle kritisch in Hinblick auf die bewusste Vermengung der Kärntner Landesausstellung 2020 mit der 100-Jahr-Feier der Kärntner Volksabstimmung. "Schon im Vorfeld rein aus politischem Kalkül Zwietracht zu säen, steht dem eigentlich Sinn einer solchen Veranstaltung - nämlich gemeinsam aus der Geschichte zu lernen und Brücken zu bauen - diametral entgegen", so Malle. 

Zum Bleiburger Ustascha-Gedenktreffen am Loibacher Feld hält Malle fest, "dass faschistische Symbole, Handzeichen und Abzeichen keinen Platz in einer Demokratie haben". Es sei weiters absolut inakzeptabel, bestehendes historisches Kulturgut für politische Begehrlichkeiten und Zwecke zu benutzen, wie es in der jüngsten Diskussion über die Änderung der Kärntner Landeshymne der Fall war. "Die Kärntner Landeshymne muss so belassen werden, wie sie ist. Es besteht überhaupt kein Anlass, dieses Kulturgut dem momentanen Zeitgeist unterzuordnen. Im Gegenteil: die Hymne gibt wider, was unserer Vorfahren für unser Land geleistet haben. Dies aus der Hymne entfernen zu wollen, zeugt von mangelndem Respekt all jenen gegenüber, die unser Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Wer die Geschichte nicht ehrt, ist die Zukunft nicht wert", schließt Malle. 





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