08.04.2016

Gezielte Sprachförderung und punktgenaue Förderung für Volksschulen sichern die Ausbildung unserer Kinder nachhaltig

"Die jüngst veröffentlichten Bildungsstandards der Volksschulen sind alarmierend. Sie zeigen, wie massiv die Versäumnisse in der roten Bildungspolitik der letzten Jahre sind. Jetzt liegt ein Schulrechtspaket auf dem Tisch, das ÖVP-Handschrift trägt und gezielte Maßnahmen umsetzt", so VP-Bildungssprecher Herbert Gaggl.

Besonderer Handlungsbedarf bestehe bei der Sprachförderung, denn wer dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann, dem nütze auch die beste schulische Ausbildung nichts. "Das Paket setzt genau dort an, fordert die frühe Sprachförderung und packt das Problem an der Wurzel. Kinder, die die Volksschule verlassen, müssen lesen und schreiben können. Ansonsten haben sie einen Startnachteil für die gesamte weitere Bildungs- und Berufslaufbahn", so Gaggl.

Auch eine punktgenaue Förderung durch den "Bildungskompass" direkt in der Schuleingangsphase stärke die Schulbildung. "Es ist wichtig, dass Eltern beim Schuleintritt des Kindes bereits Informationen vom Kindergarten mitbringen. So können die individuellen Fähigkeiten des Kindes direkt an die Volksschullehrer weitergegeben werden. Dann wissen diese, wo genau sie bei den Kindern ansetzen müssen. Denn kein Kind ist gleich", erläutert Gaggl.

Zukünftig könne am Schulstandort selbst entschieden werden, ob anstelle der Ziffernnote in den ersten drei Klassen eine alternative Leistungsbeschreibung eingeführt wird oder nicht. "Der Leistungsgedanke ist wichtig und wird nicht aus der Schule verdrängt", erläutert Gaggl. Auch das Sitzenbleiben werde nicht abgeschafft, es könne aber schulautonom entschieden werden, ob ein Kind während des Schuljahres niedriger eingestuft werden muss. "Es nützt niemanden, wenn ein Kind überfordert ist und man es bis zum Ende des Schuljahres warten lässt, um es dann sitzen bleiben zu lassen", so Gaggl.

Die Antwort der Bildungsministerin auf das schlechte Abschneiden der Bildungsstandards, nämlich das Geld lediglich wieder umzuverteilen, sei allerdings die falsche. Denn dabei hätten Volksschulen in Wien mit einem höheren Anteil an Migrationskindern einen wesentlichen Vorteil gegenüber den Schulen im ländlichen Raum. "Jedes Kind, ob in der Stadt oder am Land, hat das Recht auf die beste schulische Bildung. Sie ist das Fundament eines erfolgreichen Lebens und die Basis einer intakten Gesellschaft", so Gaggl abschließend.





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